Dieser Artikel aus dem Ressort Bezirke
der Berliner Morgenpost Online vom 19.10.2002
wurde Ihnen geschickt von heike-grolms-k@web.de
.

Hyperaktive Kinder: Bezirksamt will Eltern helfen

Tempelhof

Es gibt immer mehr hyperaktive Kinder. 250 sind es nach Angaben von Gesundheitsstadträtin Elisabeth Ziemer (Grüne) im Bezirk. Eine Arbeitsgruppe hatte Lehrer und Ärzte befragt. Ergebnis: Ärzte verschreiben immer häufiger das Medikament Ritalin gegen das Zappelphilipp-Syndrom. «Hochburg» im Bezirk ist laut Ziemer Lichtenrade. Wolf-Dietrich Sagebiel, Arzt im Gesundheitsamt: «Dort haben Lehrer besonders häufig beobachtet, dass Kinder Ritalin einnehmen.» Gegen Ende des Vormittags lasse die Wirkung der morgendlichen Dosis nach, so dass die Schüler eine weitere brauchten. Ziemer möchte Kinder, Eltern, Lehrer und Ärzte dabei unterstützen, die Hyperaktivität nicht nur medikamentös, sondern auch therapeutisch zu behandeln. Dafür hat der Bezirk ein Info-Blatt in Schulen und Kitas verteilt. wes

Diesen Artikel erreichen Sie im Internet unter der URL http://www.morgenpost.de/archiv2002/021019/bezirke/story556509.html

(C) Berliner Morgenpost Online 2002
Alle Rechte vorbehalten
Vervielfältigung nur mit Genehmigung der Berliner Morgenpost