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Stadträtin Schöttler nach Kita-Schließung kritisiert

Lichtenrade

Weil die Kita Feuerwache am Lichtenrader Damm aus Personalmangel am Montag nicht geöffnet werden konnte, stand Jugendstadträtin Angelika Schöttler (SPD) auf der Bezirksverordneten-Versammlung in der Kritik. CDU, Grüne und FDP wollten von ihr wissen, warum sie nicht rechtzeitig gehandelt hat, um den Notstand abzuwenden.

Schöttler verwies darauf, dass der akute Personalmangel erst am 2. Februar aufgetreten sei. Mehrere Erzieherinnen seien krankheitsbedingt ausgefallen, zwei Zeitverträge überraschend nicht verlängert worden. "Da wir nur aus dem Überhang Stellen besetzen dürfen und das Prozedere so langwierig ist, kam es zu der Situation", begründete sie. Inzwischen würden wieder alle 68 Kinder betreut. Das bestätigt Kita-Leiterin Renate Wernicke: "Wir haben zwei Halbtagskräfte aus benachbarten Kitas, die uns diese Woche aushelfen, drei weitere bleiben so lange, bis sich die Lage normalisiert hat." Und die Zeitverträge würden nun doch verlängert.

ij

Berliner Morgenpost, vom: 20.02.2004
URL: http://morgenpost.berlin1.de/archiv2004/040220/bezirke/story660788.html